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70 Bäckerlehrlinge

      

Wie entsteht eigentlich Brot? Wann muss ein Bäcker seinen Tag beginnen? Wer formt denn die Brötchen so schön?

Diese und viele andere Fragen hatten die Kinder der 4. Klassen, als sie einen Unterrichtsgang zur Bäckerei Siefer nach Michelbach  machten. Im Rahmen der Getreideeinheit im Sachunterricht durften wie jedes Jahr knapp 70 Kinder für einen Vormittag Bäcker spielen. An drei Tagen lud Herr Siefer ein und nahm sich viel Zeit, um den Schülern und Schülerinnen der Astrid-Lindgren-Schule den Weg vom Korn zum Brot zu erklären und sein Handwerk zu zeigen. Schwer beeindruckt zeigten sich die Kinder als sie hörten, dass der Tag eines Bäckers bereits morgens - oder eher gesagt nachts -  um 2.30 Uhr beginnt. Auch die riesige Knetmaschine in der Backstube ließ jeden staunen.

Das Highlight war natürlich das „Selberbacken“. Jeder durfte einen Mohn- oder Sesamzopf aus frischem Teig flechten, was dem einen oder anderen nicht gerade leicht fiel. Der künstlerische Anspruch stieg, als die Kinder einen Weckmann aus einer Teigkugel formen sollten. Es entstanden die interessantesten Kunstobjekte, die jedoch kaum noch Ähnlichkeit mit dem Original hatten. Das war aber allen ziemlich egal. Spaß hat es gemacht und vor allem geschmeckt hat’s!  

So oft es geht, versuchen die Klassenlehrer der Grundschule den Unterricht an sogenannte außerschulische Lernorte zu verlagern, damit nachhaltiger mit Herz und Hand gelernt werden kann.

Vielen Dank Bäckerei Siefer !

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Die Hörnchen-Wickelmaschine
Die Knetmaschine
Wir flechten Zöpfe.
Weckmänner oder doch Aliens?
Wir danken der Bäckerei Siefer!